Vorbereitungskurs JAP 17 März 2007





Wie schon in den Jahren 2004 und 2006 hatte die LG 8 wieder zu einem „ Vorbereitungskurs JAP „ ins Revier nach Emskirchen/ Hoholz eingeladen. Der „Jagdherr“ meines Mannes, Hr. Herbert Seyfert, hat freundlicherweise wieder das Revier für unsere Übungstage zur Verfügung gestellt. Dafür bedanken wir uns recht herzlich!!!

Unser erstes Treffen wurde schon von allen angemeldeten Teilnehmern mit großer Spannung und Neugierde erwartet. Es wurden die „Arbeitsmaterialien“ wie Halsung, Leine, Pfeife etc. organisiert , Leckerchen eingepackt , Gummistiefel und Regenjacke ins Auto gebracht damit man für den Tag X auch gerüstet ist.

Wie immer trafen die Gäste um 9.00Uhr in Eckenberg ein, wo es dann bei einem Frühstück die erste theoretische Einführung zum Thema JAP gab.

Danach fuhren wir gemeinsam ins Revier im Ortsteil Hoholz .
Da ein gewisser Grundgehorsam Bedingung für die jagdliche Arbeit mit dem Hound ist, war erst einmal Unterordnung angesagt:

Sitz, Sitzen bleiben, Leinenführigkeit u.a. auch im Wald, Platz, Herankommen…

Es gab dann auch eine kleine Hausaufgabe bis zum nächsten Mal!!!

Anschließend wagten wir uns an die Überprüfung der Schußfestigkeit der Hunde. Und alle zeigten sich von den drei abgegebenen Schüssen unbeeindruckt !!

Die Arbeit am Wild begannen wir mit der sog.“ Reizangel „ eine Art Angel, an deren Ende ein Stück Wild angebunden ist ( bei und hier ein totes Kaninchen)
Das Stück wird vor dem Hund hin und her bewegt und soll so den Jagdtrieb wecken und das Wild „ interessant“ machen. Unser jüngster Teilnehmer ( 6 Monate) überlegte nicht lange , fasste in Sekundenschnelle zu und hielt die Beute felsenfest im Fang!!

Wir konnten alle Hunde mit dieser Methode gut motivieren so dass wir danach eine Schleppe über Wiese und im Wald durchführen konnten.
Am meisten freuten wir uns über die 10 jährige Hündin , die noch nie Wildkontakt hatte.
Sie arbeitete die Schleppe mir solch einer Spurtreue aus, das es eine Freude war ihr zuzusehen!!!

Zum Schluss ging es ans Prüfungsfach „Stöbern“ bei dem die Hunde ohne Halsung in den Wald geschickt werden, sich vom Führer lösen und selbstständig das Waldstück nach vorhandenem Wild absuchen sollen.

Bei Kaffee und Kuchen und einer kurzen Nachbesprechung ließen wir den erlebnisreichen Tag ausklingen.

Ich denke es hat wieder allen Teilnehmern viel Spaß gemacht und wir können uns auf den nächsten Übungstag im April freuen.

Carola Kreß